Solavita schlägt als Experte für intelligente Mikronetze in vielfältigen Energieszenarien neuen strategischen Kurs ein

30.09.2026

SHENZHEN, China, 30. September 2026/PRNewswire/ -- SKYWORTH Solar gab offiziell die strategische Neuausrichtung von Solavita als Experte für intelligente Mikronetze in vielfältigen Energieszenarien bekannt. Dieser Schritt markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der globalen Expansion des Unternehmens, das nun eine Zwei-Marken-Strategie verfolgt, um die Lücke zwischen der industriellen Energieinfrastruktur und den Bedürfnissen des Alltags zu schließen. Während sich die Marke SKYWORTH weiterhin auf gewerbliche und industrielle Projekte sowie Energieparks konzentriert, wird Solavita seine Kompetenzen in den Bereichen Systemintegration und Dienstleistungen im Laufe der Zeit auf eine Reihe dezentraler Energieanwendungen ausweiten, wobei der operative Schwerpunkt zunächst auf der Energieversorgung von Privathaushalten liegen wird.

Von Hardware zu Harmonie: Die Mikronetzphilosophie

Die globale Energielandschaft durchläuft derzeit einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wird die Photovoltaik (PV) bis 2030 voraussichtlich fast 80 % des weltweiten Kapazitätszuwachses bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ausmachen. Mit dem Ausbau der fluktuierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fällt die Solarstromerzeugung jedoch nur selten genau mit dem Spitzenbedarf der Haushalte oder den optimalen Stromtarifen zusammen. Die zentrale Herausforderung beschränkt sich nicht mehr nur auf die Stromerzeugung – sie erfordert nun eine intelligente Koordination von Speichern, Ladevorgängen für Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen und flexiblen Haushaltslasten.

„Die Zeiten, in denen lediglich die installierte Solarleistung zählte, sind vorbei; heute kommt es vor allem auf die Qualität der Energiekoordination an", sagte Wanfei Qu, geschäftsführender Präsident von SKYWORTH Solar und Geschäftsleiter der Abteilung für Auslandsgeschäfte. „Diese Marktentwicklung bestimmt die strategische Neupositionierung von Solavita. Wir verwandeln kalte, industrielle Technik in einen warmen, intelligenten Energiebegleiter. Wir führen Solarstromerzeugung, Speicherung sowie flexible Lasten in einem steuerbaren System zusammen, und unsere Verantwortung erstreckt sich über den gesamten Lebenszyklus. Für SKYWORTH Solar ist dies ein entscheidender Schritt, um Nutzern bereits heute umfassende Energieversorgungssicherheit zu bieten und gleichzeitig schrittweise umfassendere Kompetenzen für intelligente Mikronetze in vielfältigen Energieszenarien aufzubauen."

Was Solavitas Kompetenz im Bereich intelligenter Mikronetze bedeutet

Im Rahmen der Strategie von Solavita besteht die Kompetenz im Bereich intelligenter Mikronetze im koordinierten Management dezentraler Energieressourcen innerhalb eines definierten Anwendungsszenarios.

Je nach örtlichen Anforderungen und Systemkonfiguration kann eine Lösung für Privathaushalte eine PV-Anlage auf dem Dach oder Balkon, Wechselrichter, einen Batteriespeicher, einen Netzanschluss, das Laden von Elektrofahrzeugen sowie Wärmepumpenlasten umfassen. Ein Energiemanagementsystem für Privathaushalte bildet die digitale Ebene, die diese Anlagen miteinander verbindet, die Betriebsbedingungen überwacht sowie die Energieflüsse entsprechend den Prioritäten des Haushalts, den Tarifsignalen und den lokalen Stromversorgungsbedingungen steuert.

Solavita wählt die Technologien und Konfigurationen aus, die für die jeweilige Anwendung am besten geeignet sind, und bündelt diese dann in einem steuerbaren Energiesystem. Funktionen wie Notstromversorgung, die Reaktion auf Tarifsignale sowie eine umfassendere Lastintegration richten sich nach der gewählten Systemauslegung sowie den Anforderungen des lokalen Marktes.

Im Portfolio für Privathaushalte bietet SolaMate einen einfachen Einstieg in kompakte Anwendungen wie beispielsweise Balkon-Solaranlagen. SolaHome unterstützt umfassendere Haushaltskonfigurationen, die Solarstromerzeugung, Batteriespeicher und intelligentes Energiemanagement miteinander kombinieren.

Systemfunktionen mit lokaler Bereitstellung verknüpfen

Solavita wird die Strategie mit seinem PD2C-Betriebsmodell umsetzen, einem partnerschaftlichen Ansatz, der die Systemkompetenzen der Marke enger mit den Bedürfnissen der Endnutzer verknüpft.

Solavita definiert die Lösungsarchitektur, das Produktportfolio, die digitalen Tools sowie den Servicerahmen. Lokale Energiepartner, Installateure sowie Vertriebspartner setzen diese Kompetenzen in Kundenberatung, Standortbegutachtung, Installation und Kundendienst um. Die konkrete Vertriebsstruktur kann an die lokalen Marktbedingungen angepasst werden, während gleichbleibende Standards für Systemqualität und Kundenservice gewahrt bleiben.

PD2C wird durch den „Life Service"-Prozess von Solavita unterstützt, der die Bereiche Plan and Design (Planung und Konzeption), Install and Commission (Installation und Inbetriebnahme), Operate and Optimize (Betrieb und Optimierung) sowie Maintain and Upgrade (Wartung und Modernisierung) umfasst. Diese Struktur vereint Produktauswahl, Installation und langfristigen Betrieb in einem einzigen Servicekonzept.

Durch etablierte Partnerschaften mit regionalen Finanzinstituten bietet Solavita berechtigten Endkunden Finanzierungsmöglichkeiten an. Die Programme zielen darauf ab, die für Solaranlagen und Speichersysteme in Privathaushalten erforderlichen Anfangsinvestitionen zu senken. Die Konditionen sowie die Verfügbarkeit variieren je nach Land, teilnehmender Einrichtung, gesetzlichen Bestimmungen und der Berechtigung des Kunden.

Eine Strategie, unterschiedliche Marktprioritäten

Solavita wird in allen Märkten die gleichen Kompetenzen in den Bereichen Systemintegration und Lebenszyklus-Services anbieten sowie anschließend das Produktportfolio, das Servicemodell und das Partnernetzwerk an die lokalen Gegebenheiten anpassen.

In Europa bieten Daten von intelligenten Stromzählern und Verträge mit dynamischen Strompreisen Haushalten weitere Anreize, ihren Stromverbrauch über den Tag hinweg zu verlagern. Die Europäische Kommission weist darauf hin, dass intelligente Stromzähler Verbrauchsdaten nahezu in Echtzeit liefern und den Verbrauchern helfen können, auf sich ändernde Preise zu reagieren. Solavita wird daher den Schwerpunkt auf in HEMS integrierte Systeme legen, die Solarstromerzeugung, Speicher, das Laden von Elektrofahrzeugen sowie Wärmepumpenlasten koordinieren. Die Konfigurationen werden an die nationalen Vorschriften, Tarifstrukturen und Wohnverhältnisse angepasst.

Dieser Koordinierungsbedarf nimmt in Südostasien eine andere Form an. Laut einem Bericht der IEA wird der regionale Strombedarf bis 2035 voraussichtlich jährlich um 4 % steigen, während der zunehmende Kühlbedarf sowie der Ausbau der Solarstromerzeugung den Bedarf erhöhen werden, Angebot und Verbrauch unter unterschiedlichen Netzbedingungen auszugleichen. Solavita wird darauf reagieren, indem das Unternehmen kombinierte Solar- und Speicherlösungen, die auf lokale Lastverläufe, klimatische Bedingungen, Netzmerkmale sowie die Bezahlbarkeit für die Kunden zugeschnitten sind, in den Vordergrund stellt. Lokale Installations- und Kundendienstleistungen werden Teil der Lösung sein, sodass Systemkonzeption und langfristiger Betrieb gemeinsam geplant werden.

Neben seiner Tätigkeit in Europa und Südostasien bereitet sich Solavita auf einen möglichen Markteintritt in ausgewählten afrikanischen Märkten vor. Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten werden der lokale Bedarf, die Leistungsfähigkeit der Vertriebskanäle, die Anforderungen an die Dienstleistungen sowie die Finanzierungsbedingungen geprüft, bevor die Marke die Reihenfolge der Markteintritte festlegt.

Energieversorgung von Privathaushalten als Grundlage für die nächste Phase

Der Energiesektor für Privathaushalte bietet Solavita ein klar definiertes Umfeld, in dem das Unternehmen sein HEMS, seine Methoden zur Lösungsentwicklung, sein Modell für die Umsetzung durch Partner sowie seine Servicestandards für den gesamten Lebenszyklus weiterentwickeln kann. Die Erfahrungen aus dem Einsatz in Privathaushalten werden in die längerfristige Weiterentwicklung der Marke für andere dezentrale Energieszenarien einfließen, wobei die lokale Nachfrage und die technischen Anforderungen zu berücksichtigen sind.

Geleitet von ihrem Leitbild „Vital Energy. Vital Life." („Lebendige Energie. Lebendiges Leben.") hat sich die Marke zum Ziel gesetzt, intelligente Energie zu einem zugänglichen, verlässlichen sowie unverzichtbaren Bestandteil davon zu machen, wie Menschen weltweit leben, sich fortbewegen und weiterentwickeln.

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Wissenschaftspakt zahlt sich aus: Rhein-Main- und Ruhr-Verbund rücken auf

08.10.2026

Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.

Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.

Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.

In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.