LONDON, 29. September 2026 /PRNewswire/ -- Nocpix gab heute die Markteinführung des NITE PRO D50R bekannt, des weltweit ersten digitalen 8K-Zielfernrohrs. Ausgestattet mit einem 48-MP-Sensor (8000 × 6000) läutet es das 8K-Zeitalter für digitale Zielfernrohre von ein und bietet damit mehr Bilddetails, schnellere Entfernungsmessung und Zielerfassung sowie eine intuitivere Bedienung im Einsatz bei der Jagd bei Tag und Nacht.
Weitere Details bei zunehmender Entfernung
Das Herzstück von NITE PRO ist ein 8000×6000-Sensor mit 48 MP, dessen Pixelanzahl mehr als viermal so hoch ist wie die von gängigen 4K-Sensoren. Wenn sich die Ziele weiter entfernt befinden und die Vergrößerung zunimmt, trägt die höhere Auflösung dazu bei, feine Details wie Geweihspitzen, Fellstruktur und Federmuster zu erkennen, die aus der Entfernung schwerer zu unterscheiden sind.
Wenn das Tageslicht nachlässt, sorgt ein 50-mm-Objektiv mit großer Blende (F1,25) in Kombination mit dem „Light+"-Bildverarbeitungsalgorithmus von Nocpix dafür, dass Bildrauschen reduziert und Details auch bei Dämmerung erhalten bleiben. Das Vision+-System verfügt über ein 1,03 Zoll großes OLED-Display mit einer Auflösung von 2560 × 2560 Pixeln und bietet damit ein großes, detailreiches Sichtfenster für eine natürlichere Beobachtung von Tag bis Nacht.
Ziel-Synchronisierung: Beim Entfernungsmessen das Ziel im Blick behalten
In realen Jagdsituationen kann die Entfernungsmessung bei einem sich bewegenden Ziel bedeuten, dass die Aufmerksamkeit zwischen dem Entfernungsmesspunkt und dem Zielpunkt hin- und herwechselt. NITE PRO stellt „Target Sync" vor, ein einstellbares LRF-System zur Ausrichtung der optischen Achse, das beide Punkte aufeinander ausrichtet.
Dadurch können Jäger innerhalb desselben Sichtfelds die Entfernung abschätzen und zielen, was unnötige Bewegungen beim Verfolgen von Wild auf offenem Gelände oder beim Reagieren auf kurze Gelegenheiten reduziert. Ein integrierter Laser-Entfernungsmesser mit einer Reichweite von 1.200 m und ein Ballistikrechner liefern Entfernungs- und Hochhaltwerte für ein effizienteres Zielen auf große Entfernungen.
Auf den tatsächlichen Einsatz vor Ort ausgelegt
NITE PRO wurde entwickelt, um die Bedienung auch unter anspruchsvollen Bedingungen einfach zu halten. Ein zentral angeordnetes Einstellrad ermöglicht die Anpassung, ohne die Aufnahmeposition wesentlich zu verändern, während die Startzeit von einer Sekunde einen schnellen Zugriff ermöglicht, wenn sich eine unerwartete Gelegenheit bietet.
Dank seines polaritätsfreien Akkusystems können kompatible Akkus in beliebiger Ausrichtung eingelegt werden, wodurch der Akkuwechsel im Dunkeln schneller und einfacher vonstattengeht.
Mit 8K-Bildgebung, integrierter Entfernungsmessung und Zielerfassung sowie einer für den Feldeinsatz optimierten Ergonomie vereint das NITE PRO Klarheit, Präzision und intuitive Bedienung in einem digitalen Zielfernrohr. Mit dem NITE PRO führt Nocpix sein Streben nach bildtechnischer Exzellenz in das 8K-Zeitalter – damit können Anwender mehr erkennen, schneller reagieren und auch unter sich ändernden Bedingungen sicher agieren.
Die 8K-Ära beginnt.
Weitere Informationen:
Marketingabteilung von Nocpix
E-Mail: info@nocpix.com
Website: www.nocpix.com
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.