icotec erhält von der CMS die Genehmigung für eine Zusatzvergütung für neue Technologien für sein CMORE®-CT-System

06.10.2026
  • NTAP tritt am 1. Oktober 2026 in Kraft und erweitert den Zugang zur röntgentransparenten Wirbelsäulenstabilisierungstechnologie von icotec für Medicare-fähige Eingriffe
  • Das CMORE®-Implantatsystem für die zervikothorakale (CT) Wirbelsäule ist ein neues wichtiges Mitglied der wachsenden und innovativen Produktfamilie von icotec im Bereich der Wirbelsäulentherapie

ALTSTÄTTEN, Schweiz und BOSTON, 7. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- icotec, der weltweit führende Anbieter von röntgentransparenten Implantaten für Patienten mit Wirbelsäulentumoren und anderen komplexen Wirbelsäulenoperationen, gab heute bekannt, dass die Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) eine Zusatzvergütung für neue Technologien (New Technology Add-On Payment, NTAP) für das Wirbelsäulenimplantatsystem CMORE® CT von icotec mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 genehmigt haben.

icotec's CMORE® CT System is a posterior cervicothoracic implant system designed to support spinal stabilization while enabling visualization for postoperative assessment

Diese Zulassung stellt einen wichtigen Meilenstein für icotec und sein CMORE® CT System dar. Das NTAP-Programm kann berechtigten Krankenhäusern dabei helfen, eine Kostenerstattung für die Behandlung von Medicare-Patienten mit dem innovativen Produkt CMORE® zu erhalten. Die CMS-Zulassung sieht eine zusätzliche Vergütung für berechtigte Krankenhäuser vor, sofern diese für traditionelle Medicare-Patienten qualifizierte Technologien einsetzen. Das CMORE®-NTAP gilt für bestimmte Wirbelsäulenerkrankungen und -eingriffe.

„Wir freuen uns sehr, dass die CMS unser neues CMORE®-CT-System im Rahmen des NTAP-Programms anerkannt hat, nachdem es bereits im April 2025 den Status eines bahnbrechenden Medizinprodukts (Break-Through Device Designation, BDD) erhalten hatte", sagte Christoph Eigenmann, CEO von icotec, USA. „Durch diese neue Zulassung verfügen Ärzte nun über eine zugelassene Lösung, um ihren Patienten das CMORE®-CT-System zur Verfügung zu stellen. Dies ermöglicht es, während der Operation bei Röntgen-, CT- und MRT-Aufnahmen MEHR ZU SEHEN, und ermöglicht dank der röntgendurchlässigen Eigenschaften von BlackArmor® Carbon/PEEK fortschrittliche Therapien im postoperativen Bereich."

Mit seinen BlackArmor® Carbon/PEEK-Implantaten verbindet icotec seine firmeneigenen Verfahrenstechnologien mit modernster Materialwissenschaft, um innovative und zuverlässige Lösungen für Wirbelsäulenchirurgen und deren Patienten weltweit anzubieten. icotec arbeitet im Rahmen eines multidisziplinären Therapieansatzes mit Klinikern zusammen, um den Bereich der Wirbelsäulenimplantate weiterzuentwickeln und die Zukunft der Wirbelsäulenchirurgie mitzugestalten.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an hello@icotec-medical.com.

Informationen zum CMORE® CT System von icotec

Das CMORE®-CT-System ist für die posteriore Stabilisierung der zervikothorakalen Wirbelsäule konzipiert und wird unter Verwendung der von icotec entwickelten BlackArmor®-Technologie konstruiert und hergestellt. Das metallfreie, röntgendurchlässige System besteht vollständig aus Carbon/PEEK und umfasst polyaxiale Schrauben (Pedikel- und Lateralmassenschrauben) sowie gerade und vorgeformte Stäbe, die sich der Anatomie des Patienten anpassen. Das CMORE® CT-System ist für die Behandlung der meisten heute auftretenden posterioren Pathologien der zervikothorakalen Wirbelsäule indiziert und ist das einzige von der FDA für die Behandlung von Wirbelsäuleninfektionen zugelassene System zur posterioren Stabilisierung der zervikothorakalen Wirbelsäule.

Die vorstehenden Informationen werden von icotec zum NTAP-Programm bereitgestellt; sie dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Beratung hinsichtlich der Abrechnung oder Kodierung dar. Die Anspruchsberechtigung und die Erstattung richten sich nach den Vorgaben der CMS sowie den geltenden Anforderungen der Kostenträger. icotec übernimmt keine Garantie für eine bestimmte Erstattung.

Weitere Informationen zu icotec und dem Produkt CMORE® finden Sie unter www.icotec-medical.com. Fachkräfte im Gesundheitswesen und Vertreter von Krankenhäusern, die weitere Informationen zum NTAP-Programm für das CMORE®-CT-System wünschen, wenden sich bitte an reimbursement@icotec-medical.com.

icotec ag

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.