Huawei veranstaltet „Games Summit 2026" und verstärkt damit die Unterstützung für chinesische Spieleentwickler, die nach Europa expandieren

01.09.2026

Das Gipfeltreffen bringt chinesische Studios mit europäischen Partnern zusammen und bietet Einblicke in den Markt sowie Huaweis Fachwissen in den Bereichen Lokalisierung und Compliance

DÜSSELDORF, Deutschland, 1. September 2026 /PRNewswire/ -- Huawei veranstaltete heute im Rahmen der Gamescom-Woche den „HUAWEI Games Summit 2026" in Düsseldorf – ein strategisches Treffen, das darauf abzielt, chinesische Spieleentwickler mit dem schnell wachsenden europäischen Markt zusammenzubringen. Der von HUAWEI GameCenter organisierte Gipfel brachte über 40 Teilnehmende zusammen, darunter namhafte Studios wie Rastar, YOOZOO, FunPlus, KURO GAMES und Dream of Dragons. Partner aus der europäischen Industrie, Gaming-Analysten und das internationale Gaming-Team von Huawei werden Markteinblicke, Kooperationsmodelle und die Ressourcen austauschen, die Entwickler benötigen, um in der gesamten Region erfolgreich zu sein.

Huawei hosted the Huawei Games Summit 2026 in Düsseldorf during Gamescom week, connecting Chinese game developers with the European market.

Chancen auf dem europäischen Gaming-Markt erschließen

Der Summit wurde mit Begrüßungsreden der Huawei-Führungsspitze eröffnet, die das Engagement des Unternehmens für die Unterstützung seiner Partner bekräftigte, während das internationale Ökosystem des Unternehmens weiter wächst. Anschließend stellte Huawei sein Geschäftsmodell für den Gaming-Bereich im Ausland vor und präsentierte dabei globale Erfolgsgeschichten sowie Anreizmaßnahmen, die Entwicklern dabei helfen, durch vielfältige Kooperationsmodelle kommerziell erfolgreich zu sein.

In den Vorträgen wurden einige der vielversprechendsten Wachstumsmöglichkeiten in Europa beleuchtet. Huawei stellte eine Analyse des Marktes für Minispiele in der Region vor – eine aufstrebende „Blue-Ocean Opportunity" – sowie Strategien für den Einstieg in den breiteren europäischen Markt durch eine tiefere Integration. Das Team hob dabei immer wieder die lokalen Vorteile von Huawei hervor, von etablierten Vertriebskanälen bis hin zum Support vor Ort.

Auch die Themen Datenschutz und Compliance spielten eine wichtige Rolle, wobei es eine eigene Sitzung zu den europäischen regulatorischen Anforderungen gab. Ausgehend von den eigenen Erfahrungen von Huawei wurden in der Diskussion praktische Ansätze zur Erfüllung der DSGVO-Anforderungen erörtert, unterstützt durch eine lokalisierte Infrastruktur, zu der die Tochtergesellschaft Aspiegel in Irland, ein Lokalisierungszentrum in Madrid und ein Compliance-Hub in Dublin gehören.

Perspektiven von Partnern in einer sich wandelnden Branche

Bei einer Veranstaltung zum Erfahrungsaustausch mit lokalen Partnern kamen europäische Stimmen zu Wort. Aurelien Lavaud von Gameloft sprach über die Beliebtheit von IPs und die Vorlieben des Publikums in Europa sowie darüber, wie Studios effektive Strategien für die Zusammenarbeit im Bereich IP entwickeln können. Enrique Phan von Sphere Games untersuchte, wie KI die Spieleentwicklung verändert und in welche Richtung sich diese Technologie entwickelt. Andreas Mac Mahon von Flexion sprach über die neu gestalteten, sich weiterentwickelnden Gebührenmodelle der App-Stores und deren Auswirkungen auf den globalen Spiele-Publishing-Markt, während Patrik Jackiewicz von Challengemode einen Vortrag mit dem Titel „Winning Europe Market by Market: A Growth Playbook for Mobile Publishers" hielt.

Den europäischen Akteur verstehen

Der Summit endete mit einer Diskussionsrunde, an der fünf lokale Top-Akteure und wichtige Meinungsführer teilnahmen. Das Gespräch verschaffte den Entwicklern einen direkten Einblick in die Vorlieben der europäischen User und in die Wahrnehmung verschiedener Spielgenres durch die Spielerinnen und Spieler, was den Studios dabei helfen dürfte, ihre Angebote auf den regionalen Geschmack abzustimmen.

Warum Entwickler sich für Huawei entscheiden

Die europäische Spieleindustrie ist nach wie vor ein dynamischer Innovationsmotor mit einer vielfältigen Spielergemeinschaft und einer wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Handyspielen. Über das HUAWEI GameCenter, das in mehr als 170 Ländern und Regionen verfügbar ist und Tausende von Spielen anbietet, bietet Huawei chinesischen Entwicklern einen bewährten Zugang zu dieser Region. Hunderte chinesischer Studios arbeiten bereits mit Huawei zusammen, um Spielerinnen und Spieler in Europa zu erreichen. Gestützt auf seine Expertise in den Bereichen Lokalisierung und Compliance in ganz Europa unterstützt Huawei seine Partner weiterhin dabei, neue Chancen zu nutzen und nachhaltigen, langfristigen Erfolg aufzubauen.

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Medizin-Chips treiben Silicon Saxony in neue Wachstumsphase

15.06.2026

Silicon Saxony schärft sein Profil als europäischer Technologiestandort – und setzt dabei zunehmend auf hochspezialisierte Anwendungen. Mit dem Zukunftscluster SEMECO (Secure Medical Microsystems and Communications) startet in Dresden die zweite Förderphase für medizinische Halbleiter, während die sächsische Halbleiter- und Softwarebranche trotz schwacher Konjunktur weiter Beschäftigung aufbaut. Branchenangaben zufolge ist die Zahl der Jobs in diesem Ökosystem binnen eines Jahres um 1.500 auf rund 82.500 zum Stichtag 30. September 2025 gestiegen, ein Plus von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

SEMECO entwickelt medizinische Halbleiter als Schlüsseltechnologie für sichere, vernetzte und intelligente Medizintechnik. Für die kommenden drei Jahre erhält der Cluster im Rahmen der Clusters4Future-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel. Der Freistaat Sachsen begleitet das Bündnis seit Beginn und unterstützt zusätzliche regionale Forschungs- und Entwicklungsprojekte über die EFRE-Technologieförderung 2021 bis 2027. Seine aktuellen Entwicklungen präsentiert SEMECO auf den Silicon Saxony Days, die vom 15. bis 17. Juni 2026 in Dresden stattfinden sollen.

In der zweiten Förderphase richtet SEMECO den Fokus stärker auf standardisierbare medizinische Halbleiterplattformen und deren Transfer in industrielle und klinische Anwendungen. Die spezialisierten Mikrosysteme bündeln Sensorik, Datenverarbeitung, sichere Kommunikation und KI-gestützte Funktionen, zugeschnitten auf Anforderungen der Medizintechnik. Auf Basis eines modularen Plattformansatzes entstehen kombinierbare Halbleiter-, Elektronik- und Softwarekomponenten, die sich sicher integrieren und schrittweise weiterentwickeln lassen. KI-gestützte Methoden sollen zudem Zertifizierung und Zulassung unterstützen und damit den Technologietransfer in die medizinische Praxis beschleunigen – von tragbaren Ultraschallgeräten und intelligenten Vitaldatensensoren bis zu Kommunikationsimplantaten für Menschen mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen.

Parallel dazu sieht der Branchenverband Silicon Saxony den gesamten Standort vor einer neuen Wachstumsphase. Das jüngste Beschäftigungsplus verteilt sich nach Verbandsangaben nahezu gleichmäßig auf Halbleiterindustrie und Softwarebranche. Die Investitionen der vergangenen Jahre entfalteten zunehmend Wirkung, sagte Frank Schönefeld, Vorsitzender des Präsidiums von Silicon Saxony. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlich schwachen Lage unterstreiche die Entwicklung die langfristige Attraktivität des Standorts. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von großen Fabrikprojekten bis zu mittelständischen Zulieferern für Reinraum- und Fabrikinfrastruktur, Spezialgase, Chemikalienversorgung und Messtechnik – rechnet der Cluster mit zusätzlichen Impulsen durch Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und technologische Souveränität. Die Prognose von mehr als 100.000 Beschäftigten bis zum Ende des Jahrzehnts bleibt aus Sicht des Verbands unverändert bestehen.