H.I.G. Capital schließt die Übernahme von Arco ab

30.09.2026

LONDON, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- H.I.G. Capital („H.I.G."), eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar, gibt bekannt, dass eine ihrer Tochtergesellschaften Arco Limited („Arco" oder das „Unternehmen"), einen führenden britischen Vertreiber von Sicherheitsausrüstung, übernommen hat.

Arco ist der führende britische Distributor von Sicherheitsausrüstung und Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen für Baustellen und bedient die Endmärkte Infrastruktur, Verteidigung, Versorgungsunternehmen und Gesundheitswesen. Das im Jahr 1884 gegründete Unternehmen hat langjährige Beziehungen zu einem nationalen Kundenstamm aus Blue-Chip-Unternehmen aufgebaut, gestützt auf seinen bedeutenden Markenwert, seine Kompetenzen im Bereich der Produktprüfung und sein fundiertes Fachwissen im Bereich Sicherheit.

Das Unternehmen sieht die Chance, seinen Kundenstamm zu stärken und auszubauen, indem es sein Produkt- und Dienstleistungsangebot erweitert, in sein digitales Angebot investiert und strategische Akquisitionen komplementärer Unternehmen im Vereinigten Königreich und im Ausland vorantreibt. Dabei wird sich das Unternehmen weiterhin auf Sicherheitsexpertise, Kundenservice sowie ein Höchstmaß an Produktzuverlässigkeit und Konformität konzentrieren und dabei auf über 140 Jahre Erfahrung in der Branche zurückgreifen.

Guy Bruce, CEO von Arco, erklärte: „Wir freuen uns sehr, H.I.G. als unseren neuen Investitionspartner begrüßen zu dürfen. Seit mehr als einem Jahrhundert hat sich Arco einen guten Ruf erarbeitet, indem das Unternehmen eng mit seinen Kunden zusammenarbeitet und hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbietet, die die Gesundheit und Sicherheit ihrer Mitarbeiter gewährleisten. H.I.G. teilt unsere Ambitionen für das Unternehmen und verfügt über umfangreiche Erfahrung darin, Unternehmen sowohl in Großbritannien als auch international beim Wachstum zu unterstützen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam in unsere Mitarbeiter und Kompetenzen zu investieren, unser Produkt- und Dienstleistungsangebot zu erweitern und weiterhin die hohen Standards zu erfüllen, die unsere Kunden von Arco erwarten."

Adam Taylor, Managing Director im Londoner Büro von H.I.G., erklärte: „Arco hat sich als führender Experte für Arbeitsschutzbekleidung und Schutzausrüstung in Großbritannien etabliert, gestützt auf langjährige Kundenbeziehungen zu namhaften Unternehmen sowie ein differenziertes Produkt- und Dienstleistungsangebot. Arco passt hervorragend zur Strategie von H.I.G., Partnerschaften mit hochwertigen Unternehmen einzugehen, bei denen wir unsere operativen Ressourcen, unser internationales Netzwerk und unsere M&A-Kompetenzen nutzen können, um die nächste Wachstumsphase zu unterstützen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Arco-Team und darauf, die Kunden des Unternehmens mit erstklassigen Produkten und Dienstleistungen zu unterstützen."

Informationen zu Arco

Arco ist ein führender Fachhändler für Sicherheitsausrüstung und Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen in Großbritannien. Das Unternehmen liefert Sicherheitskleidung, Schutzausrüstung sowie eine Reihe von Sicherheitsdienstleistungen und -schulungen, vorwiegend an namhafte, landesweit tätige Kunden. Arco hat seinen Hauptsitz in Hull und verfügt über ein Netz von Niederlassungen in ganz Großbritannien. Weitere Informationen finden Sie unter arco.co.uk.

Informationen zu H.I.G. Capital

H.I.G. ist eine weltweit führende Gesellschaft für alternative Anlagen mit einem verwalteten Kapital von 75 Milliarden US-Dollar.* Mit Hauptsitz in Miami und Niederlassungen in Atlanta, Boston, Chicago, Los Angeles, New York, San Francisco und Stamford in den Vereinigten Staaten sowie internationalen Niederlassungen in Hamburg, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Paris, Bogotá, Rio de Janeiro, Dubai und Hongkong ist H.I.G. darauf spezialisiert, mittelständischen Unternehmen Fremd- und Eigenkapital zur Verfügung zu stellen, und verfolgt dabei einen flexiblen, betriebsorientierten sowie wertsteigernden Ansatz:

  • Die Eigenkapitalfonds von H.I.G. investieren in Management-Buy-outs, Rekapitalisierungen und Ausgliederungen von profitablen sowie leistungsschwachen Produktions- und Dienstleistungsunternehmen.
  • Die Fremdkapitalfonds von H.I.G. investieren in vorrangige, Unitranche- und nachrangige Fremdfinanzierungen für Unternehmen unterschiedlicher Größenklassen, sowohl im Primärmarkt (direkte Kreditvergabe) als auch an den Sekundärmärkten.
  • Die Immobilienfonds von H.I.G. investieren in Aufwertungsobjekte, die von verbesserten Asset-Management-Verfahren profitieren können.
  • H.I.G. Infrastructure konzentriert sich auf Investitionen mit Wertsteigerungspotenzial sowie Core-Plus-Investitionen im Infrastruktursektor.

Seit der Gründung im Jahr 1993 hat H.I.G. weltweit in mehr als 400 Unternehmen investiert und diese betreut. Das aktuelle Portfolio der Gesellschaft umfasst mehr als 100 Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von über 53 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie auf der H.I.G.-Website hig.com.

*Basierend auf dem gesamten von H.I.G. Capital und seinen verbundenen Unternehmen aufgebrachten Kapital.

Kontakt:

Adam Taylor

Managing Director

ataylor@hig.com

H.I.G. Capital

10 Grosvenor Street

2nd Floor

London W1K 4QB

Vereinigtes Königreich

Tel.: +44 (0) 207 318 5700

hig.com

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.