SANTA CRUZ, Calif., July 15, 2026 /PRNewswire/ -- Emboline, Inc., a developer of next-generation embolic protection technology, today announced that a German court has ruled in favor of Emboline in the utility model infringement action against AorticLab srl. The favorable ruling of the Munich Regional Court related to German Utility Model DE 20 2016 009 224, "Embolism Prevention Device." The court found infringement of multiple asserted claims and ordered broad injunctive and related relief against AorticLab.
According to the judgment, the court ordered AorticLab to cease offering, marketing, importing, using, and possessing the infringing products in Germany, and further ordered the company to provide information regarding its infringing activities, recall and remove infringing products from distribution channels, surrender products for destruction under certain circumstances, and compensate Emboline for damages. The judgment is subject to applicable rights of appeal under German law.
The decision reinforces Emboline's strategy of developing next-generation embolic protection technologies that are protected by a comprehensive global intellectual property portfolio. The company believes the ruling highlights the importance of innovation and respect for intellectual property rights in advancing medical technology for physicians and their patients.
"This court ruling underscores the strength of Emboline's intellectual property portfolio and validates the innovation that our team has worked tirelessly to develop," said Scott Russell, President and Chief Executive Officer of Emboline. "We have made substantial investments in creating differentiated embolic protection technology and building a comprehensive global patent portfolio. We take the protection of our intellectual property very seriously and will continue to enforce our intellectual property rights to safeguard our innovations, our customers, and the value we create to protect patients worldwide."
About Emboline
Emboline, Inc. is a privately held medical technology company based in Santa Cruz, California, focused on developing technologies designed to reduce embolic complications during transcatheter cardiovascular procedures.
The company's lead product, the Emboliner® Embolic Protection System, is designed to provide full cerebral and systemic embolic protection by capturing and removing debris that may be released during structural heart interventions and that could otherwise travel to the brain and other vital organs. Emboline's technologies are derived from intellectual property invented by serial medical device entrepreneur Amir Belson, MD, founder of NeoGuide Systems, Vascular Pathways, ZipLine Medical, Venocare, Radiaction, Modular Surgical, and Follisave.
The Emboliner® device is currently investigational and is not available for commercial sale.
For more information, visit Emboline.com.
Media & Investor Contact: media@emboline.com
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.