Autonex startet als führende internationale Automotive-Marktplatzgruppe in Europa und Kanada

13.10.2026

MÜNCHEN, 13. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Mit Autonex startet heute die führende internationale Automotive-Marktplatzgruppe in Europa und Kanada als neue, gemeinsame Einheit. Sie vereint etablierte Marken wie AutoScout24 und AutoTrader.ca in neun Märkten.

Autonex Logo

Autonex und ihre Tochtergesellschaften („die Gruppe") erwirtschaften einen Jahresumsatz von mehr als 800 Millionen Euro und erreichen monatlich mehr als 40 Millionen Unique User. Hinzu kommen über 45.000 Händlerpartner und zu jedem Zeitpunkt mehr als zwei Millionen Fahrzeuginserate. Mit ihrem Markenportfolio nimmt die Gruppe in den meisten ihrer Märkte führende Positionen ein, darunter Kanada, Deutschland, Italien, Belgien, die Niederlande, Österreich und die nordischen Länder.

Der Start von Autonex steht für die zunehmende operative und technologische Verzahnung der Gruppe rund um eine gemeinsame Plattform, zu der auch Autonex Intelligence gehört. Autonex Intelligence bündelt KI-gestützte Produkte und Funktionen, die auf vertrauenswürdigen proprietären Daten basieren und Händlern wie Verbrauchern neue Möglichkeiten der Interaktion, Automatisierung und Entscheidungsunterstützung eröffnen. Die gemeinsame Plattform bildet die zentrale Grundlage für die weitere Entwicklung der Gruppe.

Gegenüber Verbrauchern und Händlern tritt die Gruppe weiterhin über ihre etablierten Marken auf. Dazu gehören AutoScout24 in Europa, AutoTrader.ca und AutoHebdo.net in Kanada, LeasingMarkt.de in Deutschland sowie AutoProff im europäischen B2B-Fahrzeughandel.

„Autonex wird Online-Automärkte neu definieren", sagt CEO Peter Brooks-Johnson. „Wir haben ein Unternehmen mit der Größe, Technologie und Ambition aufgebaut, um zu verändern, wie Fahrzeuge in Europa und Kanada gekauft, verkauft und geleast werden. Indem wir etablierte Marken auf einer gemeinsamen, KI-gestützten Plattform zusammenbringen, können wir Innovationen schneller vorantreiben, bessere Ergebnisse für Händler erzielen und Verbrauchern ein besseres Erlebnis bieten."

Autonex baut auf einer einzigartigen Kombination aus drei zentralen Säulen auf, die das Fundament für langfristiges Wachstum und Wertschöpfung der Gruppe bilden:

  • Führende Online-Automärkte, die Millionen von Käufern und Verkäufern in Europa und Kanada zusammenbringen.
  • Eine gemeinsame, skalierbare Plattform, über die Produkte, kommerzielle Angebote und Best Practices effizient über Märkte hinweg ausgerollt werden können.
  • Ein umfassendes Angebot an Händlerlösungen, darunter der grenzüberschreitende B2B-Fahrzeughandel über AutoProff.

Eine gemeinsame Plattform für Wachstum über Ländergrenzen hinweg

Das Herzstück von Autonex ist eine gemeinsame Plattform für alle Märkte. Sie basiert auf proprietären Marktplatzdaten aus Millionen von Verbraucherinteraktionen, Händlerbeziehungen und Fahrzeuginseraten. Dadurch kann die Gruppe Produkte, kommerzielle Angebote und Innovationen schnell über Ländergrenzen hinweg skalieren und gleichzeitig ihre starke lokale Marktexpertise bewahren.

Autonex Intelligence: Mit KI Mehrwert für Händler und Verbraucher schaffen

Unter Autonex Intelligence bündelt Autonex seine gruppenweiten KI-Fähigkeiten und verbindet künstliche Intelligenz mit vertrauenswürdigen eigenen Marktplatzdaten. Durch die enge Einbindung entlang des gesamten Autokaufs und -verkaufs entsteht so konkreter Mehrwert für Händler und Verbraucher. Die KI-Fähigkeiten verbessern bestehende Produkte, erweitern das Angebot der Autonex-Marktplätze und eröffnen damit zusätzliche Geschäfts- und Wachstumsmöglichkeiten. In Europa kommen sie unter AutoScout24 Intelligence und in Kanada unter AutoTrader Intelligence zum Einsatz.

KI unterstützt beide Seiten des Marktplatzes: Sie hilft Verbrauchern, bessere Kaufentscheidungen zu treffen, und Händlern, ihr Geschäft effizienter zu führen. Zu den neuesten und kommenden Innovationen von Autonex Intelligence gehören:

  • Dialogbasierte Fahrzeugsuche: Da Verbraucher zunehmend KI nutzen, um sich über Produkte zu informieren und Kaufentscheidungen vorzubereiten, bringt die dialogbasierte Fahrzeugsuche dieses veränderte Suchverhalten direkt auf den Online-Automarkt. Sie entwickelt die klassische Fahrzeugsuche zu einem persönlichen Autokauf-Assistenten weiter, der Interessenten dabei hilft, sich im Angebot zu orientieren und das passende Fahrzeug für ihre individuellen Bedürfnisse und ihr Budget zu finden. Für Händler bedeutet das besser informierte Interessenten und relevantere Anfragen mit höherer Kaufabsicht.
  • Ein KI-gestützter Händlerassistent unterstützt Händler dabei, mehr aus ihrem Fahrzeugbestand herauszuholen. Er übersetzt Marktplatz- und Performancedaten in konkrete Handlungsempfehlungen, zeigt beispielsweise Optimierungsmöglichkeiten bei Preisgestaltung, Sichtbarkeit und Inseratsqualität auf und hilft Händlern, sich auf die wichtigsten Maßnahmen zu konzentrieren.

Grenzüberschreitenden Fahrzeughandel stärken

Der grenzüberschreitende Handel ist ein wichtiger und wachsender Bestandteil des Angebots der Gruppe für Händler. Zwischen den europäischen Märkten bestehen erhebliche Handelsströme, die sich aus Unterschieden bei Angebot, Nachfrage, Preisen und Fahrzeugmix ergeben. Ein großer Teil dieses Handels fand bislang auf informellem Weg direkt zwischen Händlern statt, was zu fragmentierten und häufig ineffizienten Prozessen führt.

Über AutoProff und die weiteren Marktplatzangebote der Gruppe will Autonex diese Transaktionen effizienter und leichter zugänglich machen. Die Gruppe unterstützt Händler dabei unter anderem bei Fahrzeugbeschaffung, Auktionen, Preisfindung, Inspektion, Treuhandabwicklung, Transport und steuerbezogenen Dienstleistungen.

Weitere Informationen unter www.autonex.com

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/autonex-startet-als-fuhrende-internationale-automotive-marktplatzgruppe-in-europa-und-kanada-302906157.html

Bundespräsident: Misstrauen in politische Ordnung wächst deutlich

08.10.2026

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.

Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.

Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.

Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“