Ammonix Launches a New AI Architecture for High-Stakes Specialist Agents That Outperform Frontier Models at a Lower Cost

22.09.2026

BLONAY, Switzerland and WILMINGTON, Del., Sept. 22, 2026 /PRNewswire/ -- Ammonix today emerged from stealth with a new AI architecture that combines a fast, specialized System One decision-making architecture with a System Two language model for reasoning and interaction.

Ammonix AI

The architecture is designed to create specialist AI agents that learn from a company's operational data and workflows. It enables fast responses, auditable recommendations, control over sensitive data, and predictable computing. Within broader agentic systems, Ammonix agents can serve as intelligent control layers for critical functions, making AI systems safer, faster, and more reliable.

The company is led by co-founder and CEO Peter Ruppersberg, a scientist and serial entrepreneur whose medical AI company, Cortex, was acquired by Boston Scientific in January 2025 for up to $300 million.

Unlike general-purpose AI, Ammonix agents are built around specific principles: they learn from an organization's data, reach expert-level performance from a few hundred examples, and improve over time by updating their memory. Every recommendation is fast and auditable, with supporting examples available for verification. When an agent does not know, it asks for human input rather than guessing, an approach designed for high-stakes applications. By capturing expertise once and reusing it across tasks, Ammonix agents can run on local hardware, dramatically reducing compute requirements and costs while enhancing data privacy, security, and operational control.

Ammonix demonstrates its architecture across four applications: ECG interpretation, healthcare claims collection, waste-to-energy control-room support, and applied computer vision. In these applications, the agents matched or outperformed OpenAI's GPT-6 at lower cost and significantly faster speeds.

"Enterprise AI cannot simply be another expensive model with more parameters," said Peter Ruppersberg. "Companies need agents built around their own operational requirements that respect boundaries, provide verifiable evidence behind their conclusions, and remain economically deployable."

Peter Ruppersberg began his career in a Nobel Prize-winning research team and later became a full professor and department head, publishing in Nature and Science and filing numerous patents. He subsequently founded several companies, including Mentasys, an AI product-search pioneer acquired by Lycos in 2006.

Ammonix will soon release AmmonixCode, a source-available coding platform for building agents with the Ammonix architecture. It will be free for research and evaluation, with commercial and enterprise licenses available at licensing@ammonix.ai.

To learn more, visit www.ammonix.ai.

Media Contact: contact@ammonix.ai

Ammonix Logo

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.