PEKING, 1. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die fünfte Konferenz zur Tourismusentwicklung in Changsha wurde am 29. September im Kreis Changsha, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Hunan, eröffnet.

Im Rahmen der Konferenz wurde ein vielfältiges Angebot im Tourismusbereich vorgestellt, darunter Studienreisen zum Thema „Rot", ökologischer Wellness-Tourismus, Freizeitaktivitäten auf dem Land, intelligente Fertigung sowie Kongress- und Messetourismus – mit dem Ziel, Changsha zu einem führenden Reiseziel für „Kurzurlaube" zu machen.
Mit den vier Schwerpunktthemen „rote Kultur", „grüne Ökologie", „intelligente Fertigung" und „Offenheit" entwickelt der Landkreis Changsha eine neue Vision für eine hochwertige und integrierte Tourismusentwicklung in der gesamten Region.
Der Landkreis bietet Tourismusrouten an, die eine Reihe einzigartiger Reiseziele miteinander verbinden, darunter das Bancang Resort in der Stadt Kaihui, die Dorfgemeinschaft Dashali in der Stadt Qingshanpu, die „Rote-Tourismus"-Sehenswürdigkeiten rund um Chen Shuxiang in der Stadt Fulin sowie Industrietourismus-Standorte bei GAC Aion und im Minghe-Industriepark. Diese Reiseziele zeigen innovative Konzepte auf, die aus der Verbindung von Kultur und Tourismus entstehen.
Im Rahmen der Konferenz fanden zudem sechs thematische Rahmenveranstaltungen statt, die eine Plattform zur Förderung des Tourismuskonsums bildeten.
Changsha hat bereits im fünften Jahr in Folge die Konferenz zur Tourismusentwicklung veranstaltet und damit die Entwicklung des Tourismus sowie den Tourismuskonsum in der Stadt erheblich angekurbelt.
Im Jahr 2025 haben sich sowohl die Zahl der Touristen als auch die Gesamtausgaben im Tourismussektor in Changsha im Vergleich zu 2021 verdoppelt. Die Ausgaben der Einreisetouristen stiegen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 40 Prozent.
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Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.