SYDNEY, 25. Mai 2026 /PRNewswire/ -- VT Markets, eine führende globale Multi-Asset-Handelsplattform, hat sein Produktangebot um 39 neue US-Aktien und ETFs erweitert. Damit umfasst das Gesamtangebot nun mehr als 500 an US-Börsen gelistete Aktien und ETFs.

Die neuesten Ergänzungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die globalen Märkte zunehmend auf thematische und makroökonomisch geprägte Handelschancen ausrichten. Besonders stark ist das Marktinteresse an künstlicher Intelligenz (KI), Energieinfrastruktur, Halbleitern und regionalen Wachstumsmärkten. Privatanleger suchen außerdem nach gezielteren Anlagemöglichkeiten jenseits klassischer Blue-Chip-Aktien, da sich die Marktdynamik auf mehrere Sektoren ausweitet.
Das erweiterte Angebot umfasst Unternehmen aus den Bereichen KI-Infrastruktur, kommerzielle Raumfahrttechnologie, optische Kommunikation, Halbleiterfertigung, saubere und nukleare Energie sowie geopolitisch bedingte Verteidigungsausgaben. Mehrere Neuzugänge spiegeln außerdem die zunehmende Verschiebung von verbraucherorientierten KI-Narrativen hin zur Infrastruktur wider, die den Einsatz von KI ermöglicht. Dazu gehören optische Netzwerke, Stromerzeugung und Ausrüstung zur Unterstützung des großflächigen Ausbaus von Rechenzentren.
Zu den hervorgehobenen Neuzugängen gehören Arm Holdings (ARM), AppLovin (APP), ASML Holding (ASML), AST SpaceMobile (ASTS), Constellation Energy (CEG), Circle Internet Group (CRCL), Rocket Lab (RKLB) und Galaxy Digital (GLXY).
Die Einführung umfasst außerdem regionale und thematische ETFs mit Fokus auf China, Japan, Indien, Südkorea, Brasilien und US-Staatsanleihen. Damit erhalten Anleger angesichts sich wandelnder globaler Marktbedingungen breitere Möglichkeiten, sich in makroökonomischen und zinsbezogenen Themen zu positionieren.
Mit der jüngsten Erweiterung stärkt VT Markets sein Multi-Asset-Angebot weiter im Einklang mit den Sektoren und Trends, die 2026 die Entwicklung der globalen Märkte bestimmen. Zugleich bleibt das Unternehmen seinem Ziel verpflichtet, Anlegern weltweit ein erstklassiges Handelserlebnis und innovative Produkte zu bieten.
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Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.
Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.
Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.
Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.