MIAMI, Sept. 1, 2026 /PRNewswire/ -- The Board of Directors of Royal Caribbean Group (NYSE: RCL) today declared a quarterly dividend of $1.50 per common share payable on October 8, 2026, to shareholders of record at the close of business on September 17, 2026.
About Royal Caribbean Group
Royal Caribbean Group is a leading global vacation company spanning cruise, one-of-a-kind destinations, and land-based vacation experiences. The company operates 71 ships sailing to more than 1,000 destinations across all seven continents through its three wholly owned brands - Royal Caribbean, Celebrity Cruises, and Silversea - and a 50% joint venture interest in TUI Cruises, which operates the Mein Schiff and Hapag-Lloyd brands.
The Group is expanding its portfolio of private destinations through its Perfect Day and Royal Beach Club collections, and the company will enter river cruising in 2027 with Celebrity River Cruises. Powered by innovative brands, advanced technology, and an industry-leading loyalty program, the company has built a connected vacation ecosystem, turning the vacation of a lifetime into a lifetime of vacations.
Named to the Fortune World's Most Admired Companies 2026 list and to Forbes' 2026 Best American Companies lists, Royal Caribbean Group is guided by its mission to deliver the best vacations responsibly. For more information, visit royalcaribbeangroup.com.
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Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.
Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.
Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.
In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.