HUAINAN, China, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- Huainan, ein Bericht von CMG
Die CMG-Mondfest-Gala 2026 findet in diesem Jahr in Huainan in der Provinz Anhui statt. Die gesamte Veranstaltung folgt dem künstlerischen Anspruch von „Ästhetik, Aufrichtigkeit, Lyrik und Romantik". Knapp 30 Programmpunkte verbinden alte Zivilisation mit moderner Technologie sowie historische Erinnerungen mit Zukunftsvisionen, und zeichnen das festliche Bild einer weiten Landschaft und eines strahlenden Vaterlandes.
https://german.cgtn.com/2026/09/25/ARTI1790328622127720
Am Freitag um 20 Uhr wird die „CMG-Mondfest-Gala 2026" der China Media Group zeitgleich auf den Fernsehsendern CCTV-1, CCTV-3, CCTV-4 und CCTV-15 sowie auf dem 4K-Ultra-HD-Kanal und dem 8K-Ultra-HD-Kanal für ein globales Publikum ausgestrahlt.
Die Hauptbühne ist im Stil eines großen Stücks Xuan-Papier gestaltet, einer zarten und langlebigen Papiersorte, die traditionell für chinesische Kalligraphie und Malerei verwendet wird. Ein besonderer Blickfang ist zudem ein 18 Meter großer „Mond", der sich horizontal bewegen lässt und Teil des Bühnenhintergrunds ist.
Zusammen erzeugen diese Elemente einen immersiven Raum, in dem Realität und Virtualität ineinanderfließen und den Zuschauern weltweit ein visuelles Fest orientalischer Ästhetik bieten.
Für die Chinesen symbolisiert das Mondfest, auch als Mittherbstfest bekannt, Familientreffen und Harmonie. Es wird gefeiert, wenn der Mond voll ist, und spiegelt den traditionellen Glauben wider, dass der Vollmond Zusammenkunft, Eintracht und Glück verheißt.
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/programm-der-cmg-mondfest-gala-2026-veroffentlicht-302890407.html
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.
Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.
Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.
Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“