Mit dem neuen Produkt können Kreativteams ihre sich wiederholenden kreativen Aufgaben in automatisierte Workflows umwandeln, die von jedem Team bedient werden können.
LONDON, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- Plainly, das Unternehmen hinter der Video-Automatisierungsplattform Plainly Videos, hat heute Plainly Flows vorgestellt, eine Plattform zur Workflow-Automatisierung, mit der Kreativteams ihren Produktionsworkflow einmalig einrichten und die Erstellung von Assets direkt in die Hände der Teams legen können, die diese anfordern.
Marketingteams, lokale Niederlassungen und Agenturkunden benötigen regelmäßig kreative Inhalte. Um diese zu erhalten, muss eine Anfrage gestellt, auf einen Designer gewartet und derselbe Produktionsprozess wiederholt werden, der bereits beim letzten Mal ablief. Kreativteams verbringen einen erheblichen Teil ihrer Zeit mit der Ausführung wiederkehrender Aufgaben, anstatt neue Inhalte zu entwickeln. Plainly Flows automatisiert diese wiederkehrenden Aufgaben und übergibt sie direkt an die Personen, die sie anfordern.
Kreativteams erstellen Workflows, indem sie Videovorlagen einrichten, Schritte zur KI-Generierung hinzufügen und festlegen, welche Elemente sich durch Eingaben ändern. Endnutzer geben ihre Daten über eine einfache Benutzeroberfläche ein, und Plainly Flows generiert auf Basis des Workflows hochwertige, markengerechte Inhalte.
Während der Beta-Phase nutzte ein B2B-Unternehmen Plainly Flows, um seinen Kunden jedes Quartal personalisierte CEO-Avatar-Videos zu senden, wobei Nutzungsdaten und Meilensteine automatisch einbezogen wurden. Das Customer-Success-Team produziert nun monatlich 50 bis 70 personalisierte Vertragsverlängerungsvideos, wobei jedes nur 2 bis 3 Minuten in Anspruch nimmt. Ein anderer Kunde nutzt die Plattform, um vor Ort per Smartphone Grafiken für Veranstaltungen zu erstellen und über einen einzigen Workflow fertige Videos in drei Seitenverhältnissen auszugeben.
„Die meisten Automatisierungstools wurden für Geschäftsdaten entwickelt, nicht für kreative Dateien", so Nebojša Savičić, CEO von Plainly. „Mit Plainly Flows können Kreativteams ihr Produktionswissen in einen Workflow einfließen lassen, den jeder im Unternehmen ausführen kann."
Plainly Flows ist ab sofort unter https://plainlyflows.com/ erhältlich.
Informationen zu Plainly
Plainly ist ein Automatisierungsunternehmen für die kreative Produktion mit Sitz in London. Das erste Produkt des Unternehmens, Plainly Videos, ist eine cloudbasierte Videoautomatisierungsplattform, die auf nativem Adobe After Effects-Rendering basiert und ein offizieller Adobe Video Technology Partner ist, der von Organisationen wie WPP Production und UNICEF Australia genutzt wird. Plainly Flows ist das zweite Produkt des Unternehmens. Erfahren Sie mehr unter plainlyvideos.com
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.