OrbiMed wirbt 3 Milliarden US-Dollar für globale und asiatische Private-Equity-Fonds ein

15.10.2026

NEW YORK, 15. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- OrbiMed, eine führende globale Investmentgesellschaft im Gesundheitswesen, freut sich bekannt zu geben, dass sie Zusagen in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar für zwei neue Private-Equity-Fonds erhalten hat: OrbiMed Private Investments X und OrbiMed Asia Partners VI.

OrbiMed

OrbiMed Private Investments X hat über 1,9 Milliarden US-Dollar eingeworben, um Investitionsmöglichkeiten im Bereich des Risikokapitals für Biowissenschaften in den USA und Europa zu nutzen. OrbiMed Asia Partners VI hat über 1 Milliarde US-Dollar eingeworben, um Investitionsmöglichkeiten im Bereich Wachstums- und Risikokapital im Gesundheitswesen in ganz Asien zu nutzen. Beide Fonds zielen darauf ab, führende Gesundheitsunternehmen aufzubauen, die sich auf Biopharmazeutika, Medizinprodukte, Diagnostik und technologiegestützte Gesundheitsdienstleistungen konzentrieren.

„Es gab noch nie einen spannenderen Zeitpunkt, um in Innovationen im Bereich der Biowissenschaften zu investieren", sagte Carl Gordon, geschäftsführender Gesellschafter von OrbiMed. „KI, die zunehmende Vielfalt neuer Therapieansätze sowie Chinas Aufstieg zu einer führenden Macht in der Biotechnologie eröffnen neue Möglichkeiten für die Entwicklung bahnbrechender Behandlungen. Wir freuen uns darauf, Unternehmer dabei zu unterstützen, auf Grundlage dieser Fortschritte führende Unternehmen im Gesundheitswesen aufzubauen."

OrbiMed wird von 20 Partnern geleitet sowie durch ein Team von über 150 Fachleuten mit sich ergänzenden Kompetenzen in den Bereichen Unternehmensentwicklung, Strategie, Geschäftsabläufe und Finanzen unterstützt. Das Unternehmen ist an 12 Standorten weltweit in wichtigen Gesundheitsmärkten vertreten.

Zu den Investoren dieser neuen Fonds zählen zahlreiche medizinische Einrichtungen, universitäre Stiftungsvermögen, Stiftungen, Pensionsfonds, Staatsfonds sowie Familienvermögensverwaltungen.

„Wir sind dankbar für die anhaltende Unterstützung unserer vielen langjährigen Investoren", sagte Carter Neild, geschäftsführender Gesellschafter von OrbiMed. „Wir werden in den kommenden Jahren unermüdlich daran arbeiten, ihre hohen Erwartungen zu erfüllen."

Informationen zu OrbiMed

OrbiMed ist eine führende Investmentgesellschaft im Gesundheitswesen mit einem verwalteten Vermögen von über 21 Milliarden US-Dollar. OrbiMed investiert weltweit in Unternehmen der gesamten Gesundheitsbranche, von Start-ups bis hin zu großen multinationalen Konzernen, und nutzt dafür Private-Equity-Fonds, Fonds für börsennotierte Aktien sowie Lizenzgebühren- und Kreditfonds. OrbiMed strebt danach, der bevorzugte Kapitalgeber zu sein, und bietet maßgeschneiderte Finanzierungslösungen sowie die umfangreichen Ressourcen seines globalen Teams, um den Aufbau erstklassiger Gesundheitsunternehmen zu unterstützen. Das Team von OrbiMed mit über 150 Fachkräften ist in New York City, London, San Francisco, Shanghai, Hongkong, Mumbai, Herzliya und anderen wichtigen globalen Märkten ansässig. Weitere Informationen finden Sie auf www.orbimed.com.

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.