FOTON präsentiert in Hannover sein gesamtes Produktportfolio und treibt damit ein neues Modell für die globale Expansion der chinesischen Wertschöpfungskette im Nutzfahrzeugbereich voran

15.09.2026

PEKING, 15. September 2026 /PRNewswire/ -- Am 14. September wurde die IAA TRANSPORTATION 2026 in Hannover eröffnet. BAIC FOTON präsentierte komplette Fahrzeuge und selbst entwickelte Komponenten, darunter mehrere Weltpremieren. Es stellte seine europäische Strategie, globale Meilensteine und neue Vorzeigeprodukte vor und vollzog damit den Übergang vom traditionellen Exportgeschäft zu einem internationalen Modell, das die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt.

13 Millionen ausgelieferte Fahrzeuge – ein neuer Meilenstein in der globalen Entwicklung von FOTON

BAIC FOTON lieferte weltweit sein 13-millionstes Fahrzeug aus – den in Spanien getesteten GALAXUS 9 –, was einen Fortschritt auf dem europäischen Markt für Premium-Fernverkehrsfahrzeuge darstellt. FOTON ist in über 140 Ländern tätig. Seine Ziele für 2030: Neue Energien machen 50 % des Umsatzes aus, der Auslandsumsatz 40 %. Europa ist ein wichtiger Knotenpunkt. Unter dem Motto „In Europa, für Europa" konzentriert sich FOTON auf lokal angepasste Produkte, Ökosystem-Kompetenzen und Partnerschaften. Das Unternehmen bietet batterieelektrische, Hybrid- und Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge an – schwere Lkw, Busse, leichte Nutzfahrzeuge und Pickups. Das Unternehmen plant bis zum Jahr 2028 ein lokales Ökosystem für neue Energien, den Vertrieb in fast 20 europäischen Märkten, mehr als 300 Servicestellen, ein deutsches Ersatzteilzentrum sowie die lokale Montage. Die Tochtergesellschaft BROCK unterstützt vernetzte Dienste.

CAVAN BEACON feiert sein weltweites Debüt und setzt neue Maßstäbe für den CO₂-freien, intelligenten Schwerlasttransport

Der „CAVAN BEACON", ein intelligenter, CO₂-freier Schwerlast-Fernlast-Lkw, feierte sein weltweites Debüt. Die Plattform unterstützt 15 Varianten, darunter batterieelektrische Fahrzeuge, Fahrzeuge mit Batteriewechsel, sowie Fahrzeuge mit gasförmigem und flüssigem Wasserstoff. Die Megawatt-Schnellladung erreicht in 18 Minuten einen Ladezustand von 20–80 %; die Reichweite im Elektrobetrieb beträgt mehr als 600 km; die Reichweite im Wasserstoffbetrieb beträgt mehr als 1.000 km. Er verfügt über das Fahrerassistenzsystem ICA/HWP, 22 Funktionen und ist für Level 4 vorbereitet. Der Energieverbrauch sinkt um 15 %; der 6×4-Elektroantrieb verbraucht 115 kWh/100 km. Das Fahrerhaus bietet zusätzlichen Komfort, einen KI-Sprachassistenten, zwei Bildschirme und eine 1.000-mm-Schlafkoje.

Eine umfassende Produktpalette wird präsentiert, die die technologischen Fähigkeiten von FOTON aus verschiedenen Perspektiven verdeutlicht

FOTON stellte sieben Fahrzeuge vor – GALAXUS R9 PHEV, CAVAN BEACON, eGALAXUS D3, DAYSTAR, CAVAN C1, TUNLAND V9 PHEV, eAURORA – sowie sechs Schlüsselkomponenten, darunter Batterien, elektronische Steuerungen, Elektroachsen und Megawatt-Ladesysteme. Die Produktpalette umfasst verschiedene Antriebsstränge und globale Szenarien.

Im Zuge des Wandels der Branche treibt BAIC FOTON die Internationalisierung, die Entwicklung im Bereich der neuen Energien sowie die intelligente Entwicklung voran, mit dem Ziel, sich zu einem Nutzfahrzeughersteller von Weltklasse zu entwickeln.

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Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.