Dokumentarfilm „Voices of Hehe" feiert bald Premiere

09.10.2026

BEIJING, 9. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Anlässlich des 55. Jahrestags der Wiederherstellung des rechtmäßigen Sitzes der Volksrepublik China in den Vereinten Nationen wird in Kürze die fünfteilige Dokumentation „Voices of Hehe" ausgestrahlt, die von der Sendung „National Memory" des Global Chinese Language Program Center der CMG konzipiert und produziert wurde.

Ausgehend vom Geist von „Hehe", was „Harmonie und Zusammenarbeit" bedeutet, als roten Faden geht die Dokumentation über die herkömmliche Form der rein chronologischen Erzählung oder Dokumentenauslegung hinaus. Sie verfolgt eine zweigleisige Erzählstruktur, die historische Logik und zeitgenössische Praktiken miteinander verwebt. Ausgehend von den Meilensteinen der Unterzeichnung der UN-Charta 1945 und der Wiederherstellung des rechtmäßigen Sitzes Chinas in der UNO 1971 zeichnet sie Chinas mehr als ein halbes Jahrhundert umfassenden Weg der Einbindung in das auf die UNO ausgerichtete internationale System nach. Der Dokumentarfilm erläutert systematisch die Globale Entwicklungsinitiative, die Globale Sicherheitsinitiative, die Globale Zivilisationsinitiative und die Globale Governance-Initiative und stellt nacheinander die historischen Grundlagen der Beteiligung Chinas am UN-System sowie die aktuellen Praktiken zur Umsetzung der vier großen Initiativen dar.

Der Dokumentarfilm übersetzt große diplomatische Themen in greifbare, überprüfbare und teilbare persönliche Geschichten und Beispiele aus dem wirklichen Leben. Durch die Kombination von maßgeblichen historischen Aufzeichnungen, Fallbeispielen aus der Praxis und vielfältigen internationalen Perspektiven entsteht ein visuell fesselndes und emotional berührendes Werk, das der internationalen Gemeinschaft helfen soll, den Geist der UN-Charta, die Vision einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit sowie die vier großen globalen Initiativen zu verstehen.

Die Dokumentation „Voices of Hehe" wird ab dem 12. Oktober um 20:00 Uhr auf CCTV-4 ausgestrahlt. Bleiben Sie dran!

Documentary ‘Voices of Hehe’ to Premiere Soon

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AfD-Ausschussvorsitze im Fokus: CDU in der Zwickmühle zwischen Abgrenzung und Einbindung

08.10.2026

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.

Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.

Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.

Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.

In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.