Die neuen 6T-Batterien von Epsilor mit extrem hoher Kapazität für Militärfahrzeuge übertreffen den Markt mit einer Energiekapazität von 4.400 Wh/174 Ah

02.09.2026

Die COMBATT 6T-Batterie von Epsilor bietet die weltweit höchste Energiedichte und Kapazität. Die neueste 6T-Batterie von Epsilor entspricht der Norm MIL-PRF-32356C sowie dem NATO-Standard, befindet sich derzeit in Produktion und wird vom 8. bis 11. September 2026 auf der Internationalen Verteidigungsindustrieausstellung (MSPO) in Kielce, Polen, vorgestellt.

KIELCE, Polen, 2. September 2026 /PRNewswire/ -- Epsilor Electric Fuel Ltd., ein Unternehmen der Ignium-Gruppe und weltweit anerkannter Entwickler und Hersteller von intelligenten Lithium-Ionen-Batterien und Ladelösungen, gab bekannt, dass sein Flaggschiff COMBATT ELI-52526-GM 6T nun in Serienproduktion gegangen ist. Die 6T-Batterie von Epsilor entspricht den Normen MIL-PRF-32565C und den NATO-Standards und liefert mit 4.400 Wh / 174 Ah die höchste Energiekapazität in ihrer Kategorie.

Die COMBATT 6T-Batterie von Epsilor ist für Militärfahrzeuge, einsetzbare taktische autonome Stromversorgungssysteme, mobile Kommandoposten, taktische Schutzräume und einsetzbare Waffensysteme konzipiert. Die COMBATT ELI-52526-GM 6T mit der höchsten Energiekapazität ihrer Klasse ermöglicht längere Einsätze im Schleichmodus und senkt gleichzeitig den Kraftstoffverbrauch, den Wartungsaufwand sowie die Gesamtlebenszykluskosten des Fahrzeugs. Die robuste Batterie ist für raue militärische Umgebungen ausgelegt und unterstützt moderne Hybridfahrzeugarchitekturen, Hochleistungsnutzlasten, elektronische Kampfsysteme, Sensoren und Kommunikationsausrüstung.

„Unser Ziel war es, neu zu definieren, was Anwender von ihrer 6T-Batterie auf dem Schlachtfeld erwarten können", sagte Ronen Badichi, Geschäftsführer und CEO von Epsilor Electric Fuel. „Die wachsende Nachfrage unserer Kunden aus dem Verteidigungsbereich nach 6T-Batterien mit höherer Energiedichte hat uns dazu veranlasst, die Produktion zu beschleunigen, und wir sind stolz darauf, dieses Produkt vorzeitig auf den Markt zu bringen."

„Der Energiebedarf ist immer eine Herausforderung", sagte Merav Kolody Shubeli, Sr. Director of International Sales bei Epsilor. „Wir haben den Skalierungsprozess von der Entwicklung bis zur Batterieproduktion beschleunigt, um den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden."

Die COMBATT 6T wird auf der MSPO zusammen mit dem gesamten Sortiment an Militärbatterien und Ladegeräten von Epsilor mit der höchsten Energiedichte ausgestellt.

Informationen zu Epsilor

Epsilor Electric Fuel Ltd. ist ein weltweit anerkannter Entwickler und Hersteller von intelligenten Batterien, Ladegeräten und mobilen Energiemanagementsystemen für Anwendungen in den Bereichen Verteidigung, Luft- und Raumfahrt, Medizin, Transport, Industrie und Schifffahrt.  

Informationen zu Ignium

Ignium ist ein spezialisierter Anbieter von Komponenten und Lösungen für aktuelle und zukünftige Waffensysteme für die Verteidigungsindustrie der USA und ihrer Verbündeten.

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie Epsilor (www.epsilor.com) oder folgen Sie uns auf LinkedIn.

Kontakt:

Merav Kolody Shubeli,

Senior Director, International Sales & Marketing,

Epsilor Electric Fuel Ltd.,

merav.ks@epsilor.com

+972-52-8600364

 

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Französische Budgetpläne lösen Kursdruck auf Rheinmetall-Aktie aus

15.06.2026

Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.

Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.

Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.

Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.