BE OPEN Regional Art ehrt die Gewinner des mitteleuropäischen Wettbewerbs

25.09.2026

LUGANO, Schweiz, 25. September 2026 /PRNewswire/ -- BE OPEN Art, eine Online-Galerie, die von Elena Baturinas humanitärem Thinktank BE OPEN ins Leben gerufen wurde, veranstaltet auch 2026 bereits zum vierten Mal den BE OPEN Regional-Art-Wettbewerb. Das Projekt zielt darauf ab, aufstrebende Künstler zu fördern, deren Kunst ihre regionale, kulturelle und ethnische Identität am besten widerspiegelt.

Von Mai bis August 2026 widmete sich der Wettbewerb der Kunst Mitteleuropas: Tschechien, Kroatien, Ungarn, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei und Slowenien. Jeden Monat wurden in der Online-Galerie Werke von zwanzig Künstlern aus diesen Ländern präsentiert, und durch eine öffentliche Abstimmung wurde der „Regionale Künstler des Monats" gekürt.

Am Ende dieser Phase wurden die vier Monatssieger entsprechend der Anzahl der Stimmen und der Bewertung durch die hochkarätige Jury unter der Leitung von Michal Novotný, Direktor der Sammlung für moderne und zeitgenössische Kunst an der National Gallery Prague, Branka Bencic, Direktorin von MoMCA, dem Museum of Modern and Contemporary Art in Rijeka, Kroatien, sowie Olga Butinar Čeh, Kuratorin bei ZDSLU, dem slowenischen Verband der Kunstvereine, in eine Rangliste eingeordnet.

Der Titel „Künstlerin der Region" und das Stipendium in Höhe von 500 € gehen an Marie Bokova, die an der UMPRUM in Prag Keramik und Porzellan studiert. In ihrer künstlerischen Praxis erforscht sie die Beziehung zwischen menschlicher Geschichte und der Natur anhand figurativer Keramikskulpturen, Reliefs und materialbezogener Verfahren. Durch die Kombination von Keramik mit Holz, Wachs und organischen Stoffen greift ihr Werk auf biologische Prozesse zurück, die sowohl als praktische Techniken als auch als konzeptionelle Rahmen dienen.

Die ehrenvollen Erwähnungen gehen an die Künstlerinnen des Monats Bogdana Peric Milenkovic aus Serbien, Helena Mirich aus Kroatien sowie Lorena Iavorschi aus Rumänien.

Eine weitere Preisträgerin ist Elena Baturinas persönliche Wahl – Ester Nemjo, eine in Prag lebende Malerin, Illustratorin und Animatorin. Als Absolventin der Akademie für Kunst, Architektur und Design in Prag und der École des Arts Décoratifs in Paris schafft Ester traumhafte Erzählungen, die von imaginären Wesen und symbolischen Landschaften bevölkert sind und Themen wie das Innenleben, Verwandlung, Fürsorge und Mutterschaft erforschen.

Mit dem regionalen Kunstwettbewerb setzt BE OPEN Art seine Mission fort, aufstrebende Künstler weltweit zu unterstützen und künstlerische Innovation, interkulturellen Dialog sowie die Bewahrung regionaler Identitäten durch zeitgenössische Kunst zu fördern.

2026 wird BE OPEN Regional Art den Wettbewerb in Ostasien fortsetzen.

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Umstrittene Kontakte der Linken bremsen Start von Sondierungen in Berlin

08.10.2026

Eineinhalb Wochen nach der Berlin-Wahl kommt die Regierungsbildung in der Hauptstadt kaum voran. Zwar trafen sich Spitzenvertreterinnen und -vertreter von Linke, Grünen und SPD zu einem ersten Dreier-Treffen, doch eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zeichnet sich bislang nicht ab. Nach rund fünfstündigen Beratungen sprachen die Parteivorsitzenden Kerstin Wolter (Linke), Nina Stahr (Grüne) und Bettina König (SPD) lediglich von einem „konstruktiven“ Austausch – konkrete Ergebnisse präsentierten sie nicht.

Das vertrauliche Vorgespräch im Haus der Statistik nahe dem Alexanderplatz gilt als Voraussetzung für formale Sondierungsgespräche über eine mögliche rot-grün-rote Koalition. Grünen und SPD ist nach eigenen Angaben wichtig, dass die Linke klare und belastbare Zusagen im Kampf gegen Antisemitismus und zur Distanzierung von organisierter Kriminalität gibt. Das Misstrauen ist ausgeprägt: Mehrere Vorfälle in den Reihen der Linken hatten im Vorfeld für Besorgnis bei den potenziellen Partnern gesorgt.

Besonders kritisch gesehen wird, dass bei einer Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend waren. Hinzu kommt die frühere Mitgliedschaft der Spitzenkandidatin Elif Eralp im Verein „Rote Hilfe“, der vom Verfassungsschutz seit 2012 als wichtige linksextremistische Gruppierung beobachtet wird. Die Organisation versteht sich zwar als Solidaritätsverein für linke Aktivisten mit Problemen mit dem Rechtsstaat, gilt den Sicherheitsbehörden aber als zentrale Struktur im Linksextremismus. Zuletzt trat auch der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sören Pellmann, der „Roten Hilfe“ bei.

Offen ist, wann die Gespräche in Berlin fortgesetzt werden. Die drei Parteien betonen, man wolle weiter miteinander reden, ein genauer Zeitplan wurde jedoch nicht genannt. Innerhalb der SPD wird bereits damit gerechnet, dass es mehr als ein Vorgespräch brauchen wird, bevor formelle Sondierungen starten können. Auf Bundesebene werden die Entwicklungen genau verfolgt: Die Hauptstadtwahl gilt als Stimmungsbarometer für den Umgang der Parteien mit Antisemitismus- und Extremismusvorwürfen – und als Belastungstest dafür, wie tragfähig ein erneutes Bündnis von Linken, Grünen und SPD in Berlin sein könnte.